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Mit Kindern unterwegs

Draußen aktiv

Alter der Kinder: 6-12 Jahre

Ausrüstung: sehr gutes Schuhwerk, robuste, der Jahreszeit angepasste Kleidung, Rucksackverpflegung, Zeckenschutz je nach Jahreszeit

Dauer: 3 - 3,5 Stunden

Hinweis: Bei diesen Wegen handelt es sich überwiegend um Waldpfade. Da sie zum Teil außerhalb des markierten Wanderwegenetzes liegen, findet hier eine Unterhaltung der Wege im Sinne der Verkehrssicherung nicht statt. Das Betreten der Wege, die steil und je nach Wetter auch rutschig sein können, erfolgt daher auf eigene Gefahr.
Der Weg ist nicht barrierefrei und eignet sich auch nicht für Kinderwagen.

Wegbeschreibung: Startpunkt der Route ist der kleine versteckte Wanderparkplatz unterhalb des Bruno-Fritsch-Hauses. Zu erreichen ist er über die Geiersbergstraße in 69469 Weinheim. Die genaue Route finden Sie im WanderWalter

Tipp: Kinder ab 8 Jahren können versuchen die Wegebeschreibung als Rallye zu erwandern.

Downloads: Die Geschichten vom "Wilden Willi" sind als PDF-Datei verfügbar.

Am Besten, Sie drucken sich die PDF-Datei zu Hause aus und lesen dann die Sagen, Geschichten und sonstige interessante Informationen vom Wilden Willi an den entsprechenden Punkten vor.

Die Geschichten zu den Stationen 2 und 8 gibt es auch als MP3-Dateien - Sie können diese direkt hier oder im WanderWalter downloaden und anhören:

Station 2: Donnerwetter - Die Eiche erzählt

Station 8: Waldgeister

Der Wilde Willi, der knorzige Alles- und Besserwisser vom Stamm der Wilden Leute, bekommt einen Kumpel. Das ist ein komischer Geselle, dieser Louis de C., etwas verschroben und mit einem Mundwerk wie ein Wasserrad – es steht nie still. Beide Figuren führen Kinder aus der Region auf einem Kinderwanderweg durch die Weinheimer Altstadt.

Louis de C. ist ein Melonenkobold aus Cavaillon, der Weinheimer Partnerstadt in der Provence. Er haust seit dem 17. Jahrhundert in einem Weinkeller der Weinheimer Burgruine Windeck. Damals zerstörten die französischen Truppen die Burg über Weinheim – Louis ist irgendwie hiergeblieben. Der Wilde Willi kennt sich im Wald und auf Feld und Wiese aus, doch Häuser, Stadtmauern oder Burgen sind ihm eher fremd. Anders Louis de C., der sich als wahrer Experte für Türme, Mauern, Burgen und Schlösser erweist. Er schwadroniert geradezu über Kriege und Könige sowie über die Gemeinsamkeiten der deutschen und der französischen Vergangenheit.

Der zweite Weinheimer Kinderwanderweg beginnt am Geo-Naturparkzentrum im Museum, dem ehemaligen Deutschordenhaus. Die beiden haben jede Menge schaurig-schöne Geschichten auf Lager wenn sie die Kinder zum Roten Turm, dem Schloss und zum Blauen Hut, einem Eckturm in der Stadtmauer, begleiten: eine einsame, alte Spinne singt das traurige Lied vom gefangenen Revolutionär, die Kröte Kassandra berichtet von den letzten Weinheimer Störchen auf dem Blauen Hut. Aus dem Mausoleum der Grafen von Berckheim flattern lichtscheue Fledertiere bevor es weiter in das Gerberviertel geht, wo die Kinder merkwürdigen Gestalten wie dem „Dollbohrer“ und dem „Dambedei“ begegnen. Am Hexenturm, dem dritten Turm in der ehemaligen Stadtmauer, gab es in früheren Zeiten ein tiefes Wasserloch, was Dieben und Betrügern gar nicht gepasst haben dürfte. Nachdem die Höllenstaffel, eine steile Treppe, überwunden ist geht es über den Markplatz zurück zum Ausgangspunkt, dem Museum.

Für den Weg sollten sich die Kinder mit ihren erwachsenen Begleitern ausreichend Zeit nehmen – es ist ein Tagesausflug! Die Weglänge beträgt zwar nur 1,8 Kilometer, die zahlreichen Stationen sollten aber ohne Hast absolviert werden. Den genauen Weg zum Downloaden auf Ihr GPS-fähiges Handy finden Sie im WanderWalter. Jede Familie kann also Willi und Louis auf eigene Faust folgen. Die Materialien für den Weg sowie der Download der WanderWalter-Datei und dem GPS-Kartenmaterial sind kostenlos. Start und Ziel ist das Museum Weinheim, Amtsgasse 2, 69469 Weinheim.
Für Gruppen gibt es auch die Möglichkeit, die Altsatdtrallye mit einem Fachmann vom Weinheimer Museum zu buchen. Dies erfolgt dann beim Büro für Stadt- und Tourismusmarketing: Telefon 06201-874450, Fax: 06201-874430, E-Mail: info@weinheim-marketing.de; dort sind auch die CDs zu den Wanderwegen erhältlich.

Geocaching heißt die moderne Schatzsuche mit GPS-Gerät. Zum Löwenzahn-Geocaching, zur Schatzsuche in deutschen Naturparken, laden jetzt Löwenzahn, der Naturpark Neckartal-Odenwald und der Verband deutscher Naturparke alle Interessierten ein.

Auf unserer Homepage sowie auf der Internetseite von Löwenzahn können große und kleine Schatzsucher die GPS-Koordinaten, mit denen sie auf Cache-Jagd gehen können, herunterladen. Fotos und kurze Beschreibungen der Schatzumgebung helfen bei der Suche nach den Verstecken.
Ist der Schatz geborgen, findet der Entdecker in seinem Inneren einen Code. Diesen Code kann er dann im Internet bei Löwenzahn unter ZDF tivi Geocaching eingeben und bekommt dafür als Belohnung eine kleine Überraschung von Löwenzahn zugeschickt.

Rund um Eberbach sind drei Caches versteckt. Die dazugehörigen Koordinaten sowie weitere Informationen dazu findet Ihr ebenfalls unter ZDF tivi Geocaching.

Wir wünschen Euch viel Spaß bei der Schatzsuche im Naturpark Neckartal-Odenwald!

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