Taktile Naturpark-Karte
Naturpark zum Anfassen
Erleben
Den Naturpark mit den Händen entdecken
Wir möchten, dass Ihr den Naturpark Neckartal-Odenwald mit allen Sinnen erleben könnt – unabhängig von körperlichen Einschränkungen. Deshalb erweitern wir unser barrierefreies Angebot Schritt für Schritt. Ein besonderes Highlight ist unsere mobile taktile Karte. Sie ermöglicht blinden und sehbeeinträchtigten Menschen, sich ein „inneres Bild“ unserer vielfältigen Landschaft zu machen. Durch die erhabene Oberfläche lassen sich Höhen und Täler, der Verlauf des Neckars sowie die Grenzen der Naturräume ertasten.
Die taktile Karte des Naturparks eröffnet neue Wege, die Landschaft mit allen Sinnen zu entdecken.
Erhebungen, Wege, Gewässer und besondere Orte werden fühlbar
Die Vielfalt des Naturparks wird so auch für Menschen mit Sehbeeinträchtigung oder anderen Einschränkungen erlebbar. So entsteht ein barrierearmes Naturerlebnis, das Orientierung, Selbstständigkeit und Teilhabe stärkt. Die taktile Karte lädt dazu ein, die Region auf eine entschleunigte und achtsame Weise zu erkunden – und zeigt, dass unser Naturpark für alle da ist.

Fühlen und hören
Alle Beschriftungen – von Städtenamen bis zu Naturräumen – sind taktil lesbar und in Brailleschrift dargestellt. Über QR-Codes könnt Ihr außerdem Audio-Informationen zu den einzelnen Naturräumen und zum Naturpark-Zentrum Eberbach abrufen. Ein weiterer QR-Code mit der Überschrift „Leichte Sprache“ führt Euch auf unsere Website. Dort findet Ihr die Inhalte in leicht verständlicher Sprache – ideal für Menschen mit kognitiven Einschränkungen oder alle, die einfache Erklärungen bevorzugen.

Wo finde ich die taktile Karte?
Unsere taktile Karte könnt Ihr im Naturpark-Zentrum in unserer Dauerausstellung oder bei externen Veranstaltungen entdecken. So wird der Naturpark Neckartal-Odenwald für alle greifbar – im wahrsten Sinne des Wortes.
Audios im Überblick
Hier findest du die Audios, die du über die QR-Codes auf der Taktilen Karte abrufen kannst, im Überblick.
Erleben
Audio 1 – Der Naturpark
Mit rund 150.000 ha ist der Naturpark Neckartal-Odenwald der drittgrößte Naturpark in Baden-Württemberg und einer von 104 Naturparken deutschlandweit. 55 Kommunen inklusive der Stadt Heidelberg, zwei Landkreise sowie acht Verbände und Institutionen sind Mitglied im Naturpark. Der Naturpark zeichnet sich durch seine große naturräumliche Vielfalt aus: Neben der ausgedehnten Hügellandschaft des Odenwaldes und dem Neckar mit seinen Flussschleifen, Schluchten und Zuflüssen prägen Streuobstwiesen, Weinberge, Felder und Weiden das Landschaftsbild. Der Naturpark erstreckt sich über die unterschiedlich geprägten Naturräume: Bergstraße, Vorderer Odenwald, Sandstein Odenwald, Kraichgau und Bauland. Die landschaftliche Diversität wird ergänzt durch einen kulturellen Reichtum an Burgen, Wehranlagen entlang des Limes, historischen Städten, Fossilienfunden und vielem mehr.
Erleben
Audio 2 – Das Naturpark-Zentrum
Das Thalheimschen Haus, als ältestes Steinhaus der Stadt Eberbach am Neckar, beherbergt das Naturparkzentrum des Naturparks Neckartal-Odenwald. In diesem historischen Gebäude befinden sich die Geschäftsstelle des Naturparks sowie eine faszinierende Ausstellung. Die Ausstellung im Naturparkzentrum bietet Besuchern die Möglichkeit, auf eine spannende Reise durch den Naturpark zu gehen. Hier kann man sich über die Geologie, historische Siedlungen und regionale Produkte informieren. Zudem gibt es reichlich Wissenswertes über Themen wie Holz, Streuobst und die Tierwelt der Region zu entdecken. Die Ausstellung enthält auch Geschichten und Märchen aus der Region, die vom kulturellen Erbe des Naturparks zeugen. Eine reich gefüllte Bibliothek mit Tier- und Pflanzenliteratur lädt zum Verweilen ein. Mit Bastel- und Malmöglichkeit können die jüngsten Besucher ihre Eindrücke dort kreativ ausdrücken. Für Interessierte ist die Ausstellung an folgenden Tagen geöffnet: dienstags, mittwochs und donnerstags von 14:00 bis 16:30 Uhr, sonntags von 14:00 bis 17:00 Uhr. Besuchen Sie das Naturparkzentrum, um die faszinierende Vielfalt des Naturparks Neckartal-Odenwald zu erkunden und mehr über seine Geschichte, Kultur und Natur zu erfahren. Bei Sonn- und Feiertagsöffnungen beantworten die aufsichtshabenden, ehrenamtlichen Naturparkführer gerne die Fragen der Besucher zu den Exponaten. Zudem können Gruppen gebuchte Führungen mit maßgeschneiderter Wissensvermittlung zu verschiedenen Themen wie Fauna, Flora, Geschichte und Geologie in Anspruch nehmen.
Erleben
Audio 3 – Die Bergstraße
Die Bergstraße ist eine malerische Region in Deutschland, die sich von Darmstadt in Südhessen über Heidelberg bis nach Wiesloch in Nordbaden erstreckt. Die Bezeichnung „Bergstraße“ stammt von der historischen Straße, die sich auf einer Strecke von etwa 68 Kilometern von der Oberrheinischen Tiefebene zum Odenwald und Kleinen Odenwald erstreckt. Diese Straße entspricht größtenteils dem Verlauf der heutigen Bundesstraße (B3).
Die Bergstraße zeichnet sich durch ihre einzigartige Lage am Fuße des Odenwaldes und des Kleinen Odenwaldes aus. Die Landschaft der Region ist von Hügeln und Ausläufern geprägt, die sich über die Rheinebene erheben. Ursprünglich wurde die Straße in die Hänge und Ausläufer der Berge verlegt, da die tiefergelegenen Gebiete aufgrund der Flussläufe von Rhein, Neckar und den Zuflüssen aus dem Odenwald zu feucht für eine Straßenanlage waren.
Die Bergstraße erstreckt sich über mehrere Landkreise und Städte, darunter Darmstadt, Landkreis Darmstadt-Dieburg, Kreis Bergstraße, Heidelberg und der Rhein-Neckar-Kreis. Die Region teilt sich in einen nördlichen Teil in Hessen und einen südlichen Teil in Baden-Württemberg, wobei die Landesgrenze zwischen Heppenheim und Laudenbach verläuft.
Die Geschichte der Bergstraße reicht bis in die Römerzeit zurück, als sie als Handels- und Heerstraße genutzt wurde. Der Name „Bergstraße“ ist seit dem Jahr 1165 dokumentiert. In römischer Zeit wurden Landgüter (villae rusticae) entlang der Straße angelegt. Diese Landgüter waren zwischen 120 und 260 n. Chr. die dominierenden Wirtschaftseinheiten der Region. Bereits im 5. Jahrhundert drangen die Franken in die Gegend vor und etablierten sich in der Bergstraße. Die ältesten urkundlichen Erwähnungen der Städte und Gemeinden an der Bergstraße stammen aus dieser Zeit.
Die Region Bergstraße zeichnet sich durch ein mildes und sonniges Klima mit etwa 1500 Sonnenstunden pro Jahr aus. Sie ist bekannt für ihren Weinanbau, Obstplantagen, Mandelbäume, Edelkastanien und Walnüsse. Die Bergstraße ist in zwei Weinbauabschnitte unterteilt: einen nördlichen in Hessen und einen südlichen in Baden-Württemberg. Mandelbäume sind ein charakteristisches Merkmal der Region und blühen bereits im März.
Touristisch bietet die Bergstraße zahlreiche Attraktionen, darunter Heidelberg mit seinem Schloss und der malerischen Altstadt, das Jugendstilzentrum in Darmstadt mit der Mathildenhöhe und der Künstlerkolonie sowie eine Reihe von Burgen entlang des Odenwaldes wie die Burg Frankenstein, die Starkenburg in Heppenheim, die Wachenburg und die Burg Windeck über Weinheim.
Die Bergstraße ist eine Region von beeindruckender Schönheit und historischer Bedeutung und lädt Besucher dazu ein, ihre vielfältigen Attraktionen und kulinarischen Genüsse zu entdecken.
Erleben
Audio 4 – Der Vordere Odenwald
Der Vordere Odenwald, auch bekannt als Kristalliner Odenwald, ist eine der beiden Hauptgebietsformationen des Odenwaldes und erstreckt sich über eine Fläche von 591,6 km² hauptsächlich in Hessen, mit einem kleinen Teil, der bis nach Baden-Württemberg reicht. Dieser westlichste Abschnitt der Odenwald-Region zeichnet sich durch sein kristallines Grundgebirge und sein abwechslungsreiches Relief aus.
Die geografische Lage des Vorderen Odenwalds ist beeindruckend, da er sich als Mittelgebirge an der Bergstraße erhebt und über der Oberrheinischen Tiefebene bis zu 400 Meter in die Höhe ragt. Diese markante Anhebung bildet eine eindrucksvolle natürliche Grenze zur Ebene. Dieser Teil des Odenwaldes zeichnet sich auch durch ein mildes Klima und eine einzigartige Vegetation aus, die sich von der des restlichen Odenwaldes unterscheidet. Die Bergstraße dient als eine Art Grundlinie für den Vorderen Odenwald und erstreckt sich von Darmstadt im Norden bis nach Heiligkreuzsteinach im Süden.
Die Grenzen des Vorderen Odenwalds erstrecken sich von Nord nach Süd über 47,5 Kilometer und im Osten bis zu 34 Kilometer. Dieses Gebiet ist vielfältig und geologisch vielseitig. Es besteht aus verschiedenen Gesteinsarten, darunter Gneis, Diorit, Granit, Gabbro und vulkanische Gesteine wie Rhyolith und Basalt. Viele Steinbrüche in der Region bauen diese Gesteine ab, und in einigen Gebieten haben chemische Verwitterungsprozesse zu beeindruckenden Blockhalden geführt.
Die Vegetation im Vorderen Odenwald ist vielfältig und umfasst Laubmischwälder, hauptsächlich Buchenwälder auf Löss und Lehm, sowie Eichen-Hainbuchen-Wälder und Berg-Buchenwälder in höheren Lagen. Die Gersprenz- und Weschnitz-Senke ist weniger bewaldet und wird hauptsächlich für landwirtschaftliche Zwecke genutzt. An den sonnenexponierten Hängen zur Bergstraße hin sind größere Bestände von Edelkastanien zu finden.
In Bezug auf die Besiedlung des Vorderen Odenwalds reicht die Geschichte weit zurück. Die ersten Siedler kamen wahrscheinlich aus den umliegenden Flusstälern, und archäologische Funde belegen ihre Anwesenheit seit der Jungsteinzeit. Auch in der Bronzezeit existierten einzelne Gehöfte in einigen Randgebieten des Odenwalds. Die Eisenzeit brachte keltische Kulturen in die Region, wie durch Funde von Keramik und Münzen belegt ist. Die Fluss- und Ortsnamen wie Gersprenz, Weschnitz und Brensbach könnten möglicherweise auf keltische Wurzeln hinweisen, was unter Sprachforschern und Historikern weiterhin diskutiert wird.
Erleben
Audio 5 – Buntsandstein
Der Buntsandstein-Odenwald, ein östlicher Teil der Odenwald-Mittelgebirgslandschaft, ist ein Gebiet von großer geologischer Bedeutung und atemberaubender natürlicher Schönheit. Dieses Gebiet besteht aus den triassischen Sandsteinen des Buntsandsteins und ist reich an geologischen Formationen und landschaftlichen Highlights. Der Buntsandstein-Odenwald repräsentiert die geologische Entwicklung der Region etwa 40 bis 45 Millionen Jahre nach dem Ende der Variszischen Gebirgsbildung. Die Sandsteine des Buntsandsteins sind Verwitterungsmaterialien des Variszischen Gebirges, die im Laufe von rund 250 Millionen Jahren durch Druck und Verfestigung in festes Gestein umgewandelt wurden.
Die Buntsandsteine im Odenwald variieren in ihrer mineralogischen Zusammensetzung und weisen oft Rotfärbungen oder gelbliche bis braunschwarze Bänderungen auf. Diese Vielfalt ergibt sich aus verschiedenen Beimischungen von Mineralien wie Eisen oder Mangan und kann spektakuläre Muster im Gestein erzeugen. Die Buntsandsteine des Odenwalds werden in untere, mittlere und obere Sandsteinarten unterteilt, die sich in ihrer Entstehungsgeschichte und Materialzusammensetzung unterscheiden.
Der Buntsandstein wurde in der Region seit Jahrhunderten als Baumaterial verwendet, insbesondere für Kirchen, Burgen, Schlösser, Rathäuser und andere historische Gebäude. Viele Sehenswürdigkeiten in der Region, wie das Heidelberger Schloss und Burgen am Neckar und Main, wurden aus diesem charakteristischen Gestein erbaut.
Während der Ablagerung des Buntsandsteins gab es tektonische Verschiebungen und die Bildung von Schichten wie dem Muschelkalk. Diese Formationen sind heute noch in der Landschaft sichtbar und bieten Einblicke in die geologische Geschichte der Region.
Die heutige Landschaft des Buntsandstein-Odenwalds wurde maßgeblich durch die Erosionsprozesse im Tertiär geformt. Flüsse und Bäche schnitten sich tief in das Gestein ein, und die Verwitterung schuf beeindruckende Sandsteinklippen und Schluchten. Die Steilhänge, Erosionsschluchten und Hochflächen formen das heutige Landschaftsbild.
Die Region ist reich an Naturdenkmälern, darunter das berühmte Felsenmeer am Königstuhl, die aufgeschlossenen Buntsandstein-Steilwände, darunter der Felsenberg bei Neckargemünd, und Blockhalden. Außerdem gibt es beeindruckende Formationen wie die Wolfsschlucht bei Zwingenberg am Neckar und die Margaretenschlucht bei Neckargerach.
Der Buntsandstein-Odenwald ist nicht nur ein geologisches Wunder, sondern auch ein Ort von unvergleichlicher landschaftlicher Schönheit und kultureller Bedeutung. Die verschiedenen Sandsteinformationen, die im Laufe von Millionen von Jahren geformt wurden, faszinieren Besucher und bieten die Möglichkeit, die geologische Geschichte der Region hautnah zu erleben.
Erleben
Audio 6 – Kraichgau
Der Kraichgau ist eine malerische Hügellandschaft im Nordwesten von Baden-Württemberg. Diese Region erstreckt sich zwischen dem Odenwald im Norden, dem Schwarzwald im Süden und der Oberrheinischen Tiefebene im Westen. Die östliche Grenze des Kraichgaus wird von den Höhenzügen des Stromberg und Heuchelberg zum Zabergäu hin definiert. Mit einer Gesamtfläche von etwa 1630 Quadratkilometern erstreckt sich der Kraichgau über die Landkreise Karlsruhe, Heilbronn, Enzkreis, Rhein-Neckar-Kreis und Neckar-Odenwald-Kreis.
Der Kraichbach und die Elsenz sind die bedeutendsten Fließgewässer der Region, wobei der Kraichbach im Enzkreis entspringt und in den Rhein bei Ketsch mündet, während die Elsenz bei Eppingen entspringt und in den Neckar bei Neckargemünd mündet. Andere wichtige Flüsse sind Pfinz, Saalbach und Leimbach im westlichen Teil sowie Lein und Schwarzbach im Osten.
Die Hügellandschaft des Kraichgaus hat sich im Laufe der Geschichte geformt und verdankt ihre fruchtbaren Böden der Ablagerung von Löss während der Eiszeitalter. Der Löss im Kraichgau erreicht eine erstaunliche Dicke von bis zu über 30 Metern und bildet die Grundlage für den intensiven Ackerbau, der die Region bis heute prägt. Dank des recht milden Klimas wird der Kraichgau oft als die „badische Toskana“ bezeichnet.
Der Kraichgau ist ein historisch bedeutsamer Kulturbereich, der schon vor über einer halben Million Jahren besiedelt war. Hier wurden Spuren von Homo heidelbergensis gefunden, einem entfernten Verwandten des modernen Menschen. Die Region erlebte klimatische Veränderungen, die im Laufe der Jahrtausende eine hügelige Landschaft mit fruchtbaren Lössböden schufen. Sie war von jeher ein beliebtes Siedlungsgebiet, beginnend in der Jungsteinzeit und Bronzezeit mit zahlreichen archäologischen Funden. Die Römer hinterließen ebenfalls bedeutende Spuren in dieser Region.
Erleben
Audio 7 – Das Bauland
Das Bauland ist eine reizvolle Landschaft im Nordosten des Naturpark Neckartal-Odenwald, die sich zwischen dem Odenwald, der Tauber, der Jagst und dem Neckar erstreckt. Diese Region umfasst größere Teile des Neckar-Odenwald-Kreises und des Main-Tauber-Kreises, wobei auch der Hohenlohekreis und der Landkreis Heilbronn in ihrer Nähe liegen.
Die Geologie des Baulands ist von Muschelkalk geprägt, der östlich an den Buntsandstein-Odenwald anschließt. Kalklandschaften sind typischerweise von Karsterscheinungen gezeichnet, wie beispielsweise Dolinen, Trockentäler und Karstquellen. Ein bemerkenswertes Beispiel ist die Eberstadter Tropfsteinhöhle, die Teil eines Höhlensystems in der Region ist.
Die Entstehung der Verkarstung im Bauland ist auf die Entwicklung der Südwestdeutschen Schichtstufenlandschaft zurückzuführen. Ursprünglich entstanden die Muschelkalkschichten in der Trias aus Meeresablagerungen, die vom Buntsandstein überlagert wurden. Erst mit der Entstehung des Oberrheingrabens im Tertiär wurden die Muschelkalkschichten wieder freigelegt und der Verkarstung ausgesetzt.
Die Landschaft des Baulands ist flachhügelig und von geringer Tiefenerosion und starker Seitenerosion geprägt. Trockentäler sind hier typisch, und das Bauland entwässert sowohl in Richtung des Mains als auch des Neckars, wobei die beiden Flusssysteme in Konkurrenz zueinanderstehen.
Das Bauland ist eine offene Landschaft mit geringem Waldbestand, das sich durch seine reiche kulturelle Geschichte auszeichnet. Das Gebiet ist auch als „Madonnenland“ oder „Madonnenländchen“ bekannt, aufgrund der zahlreichen Bildstöcke und Kleindenkmale mit Marienbildern. Diese Bezeichnung bezieht sich auch auf das angrenzende Taubertal und den Taubergrund und erinnert an die historische Zugehörigkeit der Region zum Hochstift Würzburg.
Die Region umfasst verschiedene Teilbereiche, darunter das Neckarelzer Tal, den Brunnenwald, das Schefflenzgäu, die Waidach, das Mittlere Bauland, das östliche Bauland, die Buchener Platte und weitere Naturräume.
Das Bauland ist nicht nur geologisch interessant, sondern bietet auch zahlreiche Sehenswürdigkeiten, darunter die Eberstadter Tropfsteinhöhle, Dolinenfelder als Zeugen der Karstlandschaft und Abschnitte des Obergermanisch-Raetischen Limes, die von Wanderern erkundet werden können. Städte wie Adelsheim, Hardheim, Osterburken und Ravenstein laden mit historischen und kulturellen Attraktionen zu einem Besuch ein.
Insgesamt ist das Bauland eine faszinierende Region mit einer einzigartigen geologischen Geschichte und reichhaltiger kultureller Vielfalt, die Besucher in ihren Bann zieht. Im Odenwälder Freilandmuseum, in Gottersdorf kann man diese kulturelle Vielfalt des Baulandes und Odenwalds erleben.
Das könnte dich auch interessieren

Erleben
Barrierefreiheit erleben
